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CN Consulting + Blähton Historie - Was ist Blähton?
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Blähton-Historie
Was ist Blähton? Daß sich diese unerschöpfliche Rohstoffquelle vorzüglich als Bau- und Werkstoff eignet, ist bereits seit dem Altertum bekannt. Vorchristliche Bauwerke, wie zum Beispiel einige frühe ägyptische Pyramiden, der berühmte Turmbau zu Babylon, bis hinzu heute noch unversehrt erhaltenen Grabbeigaben in Form von Gefäßen oder ganze aus Ton lebensgroß nachgebildeten Armeen zeugen von der Dauerhaftigkeitdieses Materials. Hieran gemessen ist Blähton eigentlich ein junges Produkt, wenn gleich das Porosieren zur Gewichtsreduzierung durch Zugabe brennbarer Stoffe in feinster Form vor dem Brennen bereits um 2.500 v. Chr. bekannt war. Das gezielte und gesteuerte Aufblähen des Tones - bis dahin eine unangenehme Begleiterscheinung bei der Tonziegelherstellung - hat seine Anfänge erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das erste Patent zur Herstellung wirtschaftlich und bautechnisch nutzbaren Blähtons wurde in den U.S.A. 1918 erteilt. Die Wiege der europäischen Blähtonproduktion steht in Dänemark, wo bereits seit 1944 im großen Umfang Blähton hergestellt wird. Die Vorteile dieses leichten und trotzdem festen, dauerhaften Baustoffes haben im Laufe der bautechnischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Neben der in den Anfängen hauptsächlich gewünschten Gewichtsreduzierung sind heute die ausgezeichnete Wärmedämmung, das ausgeglichene Raumklima sowie die immer mehr in den Vordergrund rückende Baubiologie ausschlaggebend für die Verwendung von Blähton. |
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