Radon kontaminierte Raumluft ist gesundheitsschädlich

07.05.2018

Radon kontaminierte Raumluft ist gesundheitsschädlich

Beim Einsatz von CN Construct Blähton kann die Radonbelastung in Gebäuden gesenkt bzw. auch verhindert werden.

Radon ist ein natürlich vorkommendes und radioaktives Edelgas, das Lungenkrebs auslösen kann. Bereits 1980 wurde Radon durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als krebserregend eingestuft. Die Europäische Union hat ebenfalls reagiert und seine Bürger durch eine Richtlinie vor einer zu hohen Radonkonzentration in Gebäuden geschützt. Anfang Februar 2018 trat dann auch in Deutschland eine entsprechende Strahlenschutzverordnung in Kraft. Mit ca. 2.000 Fällen jährlich ist Radon in Deutschland die häufigste Ursache für Lungenkrebs bei Nichtrauchern.

CN Construct Blähton schützt nicht nur die Gebäude, sondern vor allem die Menschen in ihnen vor der Radonbelastung.

Radon bildet sich im Erdboden und kann überall auf der Welt vorkommen. Die entweichende Radonkonzentration ist von Standort zu Standort unterschiedlich. Radon ist aufgrund seiner Radioaktivität gesundheitsschädlich und kann vom Menschen sensorisch nicht wahrgenommen werden; denn es ist geruchslos, farblos sowie geschmacklos. Diese Eigenschaften machen das Edelgas Radon für den Menschen umso gefährlicher.

Radon

Im Freien ist es für den Menschen eher ungefährlich, da es sich sehr schnell mit der Luft vermischt und so die Konzentration sehr schnell gesenkt wird. Befindet sich jedoch ein Gebäude über einer Austrittsstelle, so kann das Edelgas z. B. durch Risse, Spalten und Fugen primär im Fundament sowie durch die Keller- und Hauswände ungehindert in das Gebäude eindringen. Die Konzentration steigt in den betroffenen Räumen zunächst an und verbreitet sich dann im ganzen Gebäude. Die Raumluft wird dadurch stetig kontaminiert. Radon ist somit ein Risiko, dass beseitigt werden muss und nach heutigem Stand der Technik auch beseitigt werden kann.

Aufsteigendes Radongas (rot dargestellt) wird nach oben abgeleitet

Die Radonkonzentration wird in Becquerel pro Kubikmeter, Bq/m3, gemessen. Die aktuelle Strahlenschutzverordnung in Deutschland sieht vor, dass in Gebäuden ein Wert von 300 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft nicht überschritten werden darf. Wünschenswert hingegen ist ein Wert von unter 100 Becquerel pro Kubikmeter zu erreichen.

Bei Neubauten kann CN Construct Blähton bereits als vorbeugende Maßnahme (Schichtstärke ca. 50 – 60 cm) mit eingebaut werden, um das Eindringen von Radon in das Gebäude von Anfang an zu verhindern. Auch Bestandsbauten können selbstverständlich durch verschiedene Möglichkeiten nachgerüstet bzw. saniert werden. Die CN Consulting + Baustoff-Vertriebsgesellschaft mbH bietet für beide Varianten einen behandelten Blähton der Korngröße 10 – 20 mm treated an.

CN Construct Blähton überzeugt Architekten und Bauherren gleich mit seinem Mehrfachnutzen: als Dämmschicht hilft es zusätzlich dabei Energiekosten zu sparen und als zuverlässige Drainageschicht, bietet er einen Schutz und dient als Ableitung von zu hoher Feuchtigkeit.